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Ab nach Dresden oder doch weiter in Nauen arbeiten?

12. Oktober 2018, Autor: Dr. Alexander Wiencke - Arbeitsrecht

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hatte sich in seinem Urteil vom 17.11.2017 damit zu befassen, ob eine Kündigung wirksam war, der die Nichtbefolgung einer arbeitgeberseitigen Weisung zugrunde lag (2 Sa 965/17). Es hatte dabei die jüngste Änderung der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zu berücksichtigen, ( BAG, Urteil vom 18.10.2017, 10 AZR 330/16).

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Das neue Mutterschutzrecht

28. September 2018, Autor: Joanna Kowalska - Arbeitsrecht

Der Gesetzgeber hat das Mutterschutzgesetz (MuSchG) erstmals nach 65 Jahren reformiert und an die veränderten gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst. Neben dem Schutz der Frau und des Kindes soll nunmehr auch die selbstbestimmte Entscheidung der Frau über ihre Erwerbstätigkeit sichergestellt werden. Die neuen Regelungen sind bereits seit dem 1. Januar 2018 in Kraft getreten und bringen neben der neuen Strukturierung die eine oder andere Änderung mit sich, die in der Praxis noch vernachlässigt wird, aber erhebliche Auswirkungen haben kann.

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Arbeitszeugnisse – sind sie das Papier noch wert?

07. September 2018, Autor: Dr. Anja Böckmann - Arbeitsrecht

Das Gesetz gibt dem Arbeitnehmer mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses einen Zeugnisanspruch
(§ 109 GewO). Auch im laufenden Arbeitsverhältnis kann ein Arbeitnehmer aus begründetem Anlass ein Zwischenzeugnis verlangen. In beiden Fällen unterscheidet man zwischen einem einfachen und einem qualifizierten Zeugnis. Das einfache Zeugnis bescheinigt nur, dass der Mitarbeiter für den Arbeitgeber in einem bestimmten Zeitraum mit näher beschriebenen Aufgaben tätig war. Das qualifizierte Arbeitszeugnis enthält auch eine Beurteilung zu Führung und Leistung des Arbeitnehmers und entspricht dem, was heute allgemein von einem Arbeitszeugnis erwartet wird.

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Von Vollzeit in Teilzeit und zurück?

03. Mai 2018, Autor: Dr. Anja Böckmann - Arbeitsrecht

Dies ist nun der zweite Beitrag unserer kleinen Reihe „Arbeitsrecht im Koalitionsvertrag“. Unbestritten ist eine der möglichen Ursachen der unterschiedlichen Bezahlung von Männern und Frauen der Umstand, dass es vor allem Frauen sind, die die Familienarbeit leisten und deshalb in Teilzeit gehen. 80 % der in Teilzeit arbeitenden Personen sind Frauen. Das bisherige Recht räumt zwar einen Anspruch auf Teilzeit ein. Aber außerhalb der maximal drei Jahre langen Elternzeit und einer Pflegezeit für Angehörige war dieser Teilzeitanspruch nur unbefristet zu haben. D.h. wer sich einmal über die Elternzeit hinaus für Teilzeit entschieden hatte, war in die so genannte Teilzeitfalle geraten, aus der es praktisch kein Entrinnen gab.

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Was lange währt, wird endlich gut? Arbeitsrecht im Spiegel des Koalitionsvertrages I

06. April 2018, Autor: Dr. René Weißflog - Arbeitsrecht

"Wenn inzwischen fast jede zweite Neueinstellung befristet ist, läuft etwas gehörig schief" - so der Kanzlerkandidat der SPD in der heißen Phase des Wahlkampfes gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Gerade hatte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit aktuelle Zahlen zum Anteil befristeter Arbeitsverträge bei Neueinstellungen geliefert: 45 % im Jahr 2016! Mit einer (wohlkalkulierten?) öffentlichen Empörung war damit ein wesentliches Thema für die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD gesetzt. Angeheizt wurde die öffentliche Debatte um weitere Berichte zu unhaltbaren Zuständen schier endloser Befristungsketten. Prekäre Verhältnisse im deutschen Arbeitsrecht!

Tatsächlich?

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Der Rechtsanwalt – persona non grata im Arbeitsgericht?

09. März 2018, Autor: Dr. Ernesto Loh - Arbeitsrecht

„Vor den Arbeitsgerichten sind als Prozessbevollmächtigte oder Beistände Rechtsanwälte und Personen, die das Verhandeln vor Gericht geschäftsmäßig betreiben, ausgeschlossen; zugelassen sind jedoch Mitglieder und Angestellte wirtschaftlicher Vereinigungen von Arbeitgebern oder von Arbeitnehmern oder von Verbänden solcher Vereinigungen (...)“

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Im LOHblog wollen wir künftig regelmäßig ausführlicher über aktuelle Rechtsentwicklungen, aber auch gelegentlich über die Skurrilitäten des Anwaltsalltags berichten. Der Blog soll unser Newsangebot ergänzen, das Sie weiterhin an gewohnter Stelle finden.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre.


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