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Anwendbarkeit des AGG auf einen GmbH-Geschäftsführer?

14. Juni 2019, Autor: Dr. Alexander Wiencke - Arbeitsrecht

Der Bundesgerichtshof hatte sich in seinem Urteil vom 26. März 2019 (II ZR 244/17) mit der Frage zu befassen, ob ein Fremdgeschäftsführer einer GmbH als Arbeitnehmer im Sinne von § 6 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 AGG anzusehen sei, mit der Folge, dass im Falle der Kündigung seines Geschäftsführerdienstvertrages der sachliche Anwendungsbereich des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes über § 2 Abs. 1 Nr. 2 AGG eröffnet sein könnte.

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Ein Drink im Homeoffice kann gefährlich sein

18. Januar 2019, Autor: Dr. Anja Böckmann - Arbeitsrecht

Die Arbeitswelt 4.0 verändert unser aller Leben. Während Desk-Sharing und Co-Working-Spaces noch in den Kinderschuhen stecken, hält das Homeoffice immer stärker Einzug in den Arbeitsalltag. Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, größere Flexibilität und ein hohes Maß an Selbstbestimmung sind unbestreitbare Vorteile der Arbeit im Homeoffice.

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Ab nach Dresden oder doch weiter in Nauen arbeiten?

12. Oktober 2018, Autor: Dr. Alexander Wiencke - Arbeitsrecht

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hatte sich in seinem Urteil vom 17.11.2017 damit zu befassen, ob eine Kündigung wirksam war, der die Nichtbefolgung einer arbeitgeberseitigen Weisung zugrunde lag (2 Sa 965/17). Es hatte dabei die jüngste Änderung der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zu berücksichtigen, ( BAG, Urteil vom 18.10.2017, 10 AZR 330/16).

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Das neue Mutterschutzrecht

28. September 2018, Autor: Joanna Kowalska - Arbeitsrecht

Der Gesetzgeber hat das Mutterschutzgesetz (MuSchG) erstmals nach 65 Jahren reformiert und an die veränderten gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst. Neben dem Schutz der Frau und des Kindes soll nunmehr auch die selbstbestimmte Entscheidung der Frau über ihre Erwerbstätigkeit sichergestellt werden. Die neuen Regelungen sind bereits seit dem 1. Januar 2018 in Kraft getreten und bringen neben der neuen Strukturierung die eine oder andere Änderung mit sich, die in der Praxis noch vernachlässigt wird, aber erhebliche Auswirkungen haben kann.

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Arbeitszeugnisse – sind sie das Papier noch wert?

07. September 2018, Autor: Dr. Anja Böckmann - Arbeitsrecht

Das Gesetz gibt dem Arbeitnehmer mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses einen Zeugnisanspruch
(§ 109 GewO). Auch im laufenden Arbeitsverhältnis kann ein Arbeitnehmer aus begründetem Anlass ein Zwischenzeugnis verlangen. In beiden Fällen unterscheidet man zwischen einem einfachen und einem qualifizierten Zeugnis. Das einfache Zeugnis bescheinigt nur, dass der Mitarbeiter für den Arbeitgeber in einem bestimmten Zeitraum mit näher beschriebenen Aufgaben tätig war. Das qualifizierte Arbeitszeugnis enthält auch eine Beurteilung zu Führung und Leistung des Arbeitnehmers und entspricht dem, was heute allgemein von einem Arbeitszeugnis erwartet wird.

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Im LOHblog wollen wir künftig regelmäßig ausführlicher über aktuelle Rechtsentwicklungen, aber auch gelegentlich über die Skurrilitäten des Anwaltsalltags berichten. Der Blog soll unser Newsangebot ergänzen, das Sie weiterhin an gewohnter Stelle finden.

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